Leadership Award Connected World

Die Preisträger

Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer

Vorstand Technologie und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG

Kategorie Mobility

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Wie verändern sich die Bedürfnisse und Anforderungen der Menschen an die Mobilität? Wie verändert das die Automobilindustrie? Wer hat rechtzeitig die Weichen richtig gestellt und liefert außergewöhnliche Lösungen und Szenarien für die Mobilität der Zukunft?

Die künftige Mobilität hat viele Gesichter und Ausprägungen. Genannt seien hier Schlagworte wie connected cars, autonomes Fahren und alternative Antriebe. Und auch der Fahrzeugservice muss dieser Entwicklung folgen.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Preisträger in der Kategorie „Mobility“ ist Prof. Dr. Peter Gutzmer. Er ist Vorstand Technologie und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG.

Er gilt als Initiator vieler strategischer Gemeinschaftsprojekte rund um die Elektromobilität. Vor allem steht er für unkonventionelle Innovationen. Seine Prognosen für alternative Antriebskonzepte sind profund. Und als „konkreter Visionär“ hat er die 48-Volt-Systeme etabliert, das sind milde Hybride die bereits enormes Sprit-Sparpotenzial haben. Hinzu kommen die Hochvolt-Hybridmodule sowie die Plug-in-Technik. Schaeffler hat stark in die Elektrifizierung des Autos investiert.
Bis 2025 will der Konzern den Elektro- und Elektronikanteil am Gesamtumsatz von aktuell rund vier Prozent auf mehr als ein Drittel steigern.

Ausdruck für die hohe Entwicklungskompetenz des Unternehmens sind unter anderem die 2.334 Patentanmeldungen allein im Jahr 2015.

Ich danke Ihnen auch persönlich für Ihr Engagement und das Engagement ihres Unternehmens. Unsere Medienmarken »Automobil-Industrie« und »kfz-betrieb« profitieren bei ihrer redaktionellen Arbeit enorm vom Know-how der Schaeffler AG.

Herr Prof. Gutzmer, ich bitte Sie zur Award-Verleihung auf die Bühne.

 

Laudator: Wolfgang Michel, Chefredakteur kfz-betrieb, Vogel Automedien

Dr. Volkmar Denner

Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH
Stellvertreter: Dr. Rainer Kallenbach

Kategorie Connectivity

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Vernetzung bietet unzählige Chancen.

Sie ist ein Motor für die Vernetzung in Industrie und Gesellschaft, etwa bei Industrie 4.0-Anlagen und unserer Mobilität.
Wie können Unternehmen unsere Welt vernetzen? Und wie können neue Geschäftsmodelle entstehen? Wer hat Chancen und Risiken der digitalen Vernetzung in Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft beispielhaft ausgelotet? Wer liefert hier wichtige Beiträge?

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

der Preisträger in der Kategorie „Connectivity“ ist Dr. Volkmar Denner.
Er ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.
Ich freue mich sehr, dass ICH diesen Preis übergeben darf, denn Bosch ist ein großer Player auf Messen der Messe Frankfurt. Eine Automechanika ohne Bosch ist undenkbar. Seit 1971 präsentiert das Unternehmen dort seine Innvovationen im Bereich „Repair & Maintenance“ und hat seit 1996 zahlreiche Automechanika Innovation Awards abgeräumt. Gerade erst wieder letzte Woche, als sich das Unternehmen in Frankfurt unter 4.820 anderen ausstellenden Firmen hervorgehoben hat.

 

Aber kommen wir zu dem Mann bei Bosch, um dessen Leistung es jetzt und hier gehen soll.

Seit vielen Jahren „dreht“ Dr. Volkmar Denner maßgeblich das Unternehmen Bosch konsequent auf das Thema „Connectivity“ und zeigt, dass die deutsche Industrie beim „Internet der Dinge“ voll wettbewerbsfähig ist: Sein Credo formuliert er wie folgt: „Die Vernetzung über das Internet ist einer der mächtigsten globalen Trends, der von vielen Unternehmen noch stark unterschätzt wird. Konkret heißt das: Wir stellen nicht nur Dinge her, sondern sorgen dafür, dass diese Dinge über das Internet vernetzt sind, und bieten ergänzende internetbasierte Dienste mit Mehrwert für Kunden.“ Der Physiker versteht es, solche Sätze in Alltagsdeutsch zu übersetzen. Ein Beispiel gefällig? „Die Waschmaschine denkt mit. Sie empfängt Informationen über aktuelle Strompreise und schaltet sich erst dann ein, wenn der Strom billig ist.“

In Vertretung für Herr Dr. Denner bitte ich Herrn Dr. Rainer Kallenbach, Vorsitzender Geschäftsführer der Bosch Software Innovations, zur Awardverleihung auf die Bühne.

 

Laudator: Detlef Braun, Mitglied der Geschäftsführung Messe Frankfurt

Senator e.h. Gerhard Sturm

Unternehmensgründer der ebm-papst-Gruppe und Ehrenbeiratsvorsitzender

Kategorie Sustainability

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Energiemanagement, Ressourceneffizienz und Klimaschutz – das sind nur einige Bestandteile der unternehmerischen Nachhaltigkeit: Der Begriff Corporate Responsibility umfasst die Verpflichtung gegenüber den jetzigen und künftigen Generationen – und ist gleichzeitig eine Zukunftsstrategie für Unternehmen, in der wirtschaftlicher Erfolg mit sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verantwortung verknüpft wird. Auch Dr. Eckernkamp hat das heute in seiner Grußnote über die Bedeutung von Verantwortung und Werten betont. Wer besticht mit außergewöhnlichen strategischen und ganzheitlichen Ansätzen?

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

der Preisträger in der Kategorie „Sustainability“ ist Gerhard Sturm.

Er ist Unternehmensmitgründer der ebm-papst-Gruppe und Ehrenbeiratsvorsitzender.

 

Sein Leitsatz ist bis heute geltendes Unternehmensprinzip. Dieser Leitsatz lautet: „Jedes Produkt, das wir neu entwickeln, muss seinen Vorgänger ökonomisch UND ökologisch übertreffen.“ Die ebm-papst-Gruppe fasst ihr Engagement rund um Umweltschutz und Energiesparmaßnahmen unter dem Begriff „Greentech“ zusammen. Dafür erhielt das Unternehmen bereits zahlreiche Auszeichnungen. Auch Gerhard Sturm erhielt für sein langes mutiges und innovatives Unternehmertum mehrfach Ehrungen, so zum Beispiel 2015 den Deutscher Maschinenbau-Preis, und er gilt im deutschen Maschinenbau als prägendes Vorbild für die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Entwicklung neuer Produkte, ja er gilt als „Pionier der Nachhaltigkeit“ und echter Team-Player.

Herr Gerhard Sturm, ich bitte Sie zur Awardverleihung auf die Bühne.

 

Laudator: Oliver Herkommer, ingenics

Prof. Dr. h.c. Hasso Plattner

Gründer und Vorsitzender des Aufsichtsrates SAP SE

Kategorie Big Data

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Big Data ist das Öl der Zukunft: Die Bedeutung von Daten als Wertschöpfungsfaktor für unsere Volkswirtschaft wächst aktuell in ähnlicher Weise wie die Datenberge selbst. Das hat nicht zuletzt die digitale Leitmessen dmexco vor zwei Wochen eindrucksvoll gezeigt. Ursachen dafür sind vielfältige Technologien: Sensorik, RFID, Ambient Intelligence, Smartphones – und die immer stärkere Nutzung von Social-Media-Anwendungen. Künftig werden nur die Unternehmen erfolgreich im Markt bestehen, die diese Informationsflut auch in geeignete Bahnen lenken können und aus den vielfältigen und ganz unterschiedlich strukturierten Informationen strategische Erkenntnisse und Businessentscheidungen ableiten können. Wer sind die größten Influencer? Wer hat entscheidende Weichen gestellt?

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

der Preisträger in der Kategorie „Mobility“ ist Prof. Hasso Plattner. Er ist Gründer und Vorsitzender des Aufsichtsrates, SAP SE

1972 gründete er zusammen mit vier Kollegen das Unternehmen SAP AG und startete damit in Deutschland eine der größten digitalen Success-Stories. Bis heute gilt SAP als eines der ganz wenigen deutschen Digitalunternehmen von Weltrang, das zudem immer noch neue Impulse setzt. Der Unternehmer und Mäzen Plattner sieht sich heute insbesondere auch in der Rolle des „Verknüpfers“ von Wirtschaft und Wissenschaft. Er gilt als „einer der bedeutendsten privaten Wissenschaftsförderer“. Eine besondere Rolle spielen dabei die von ihm gegründeten interdisziplinären Hasso-Plattner-Institute (HPI), aus denen bahnbrechende Neuentwicklungen hervorgegangen sind. Unternehmerisch engagiert sich Plattner seit 2005 für den mit mehr als 150 Millionen Euro ausgestatteten Risikokapitalfonds und Inkubator Hasso Plattner Ventures, der Startups finanziell unterstützt. Und auch hier zeigt sich sein visionärer Geist.

Herr Plattner kann heute leider nicht persönlich anwesend sein. Wir haben ihm versprochen, ihm von der Veranstaltung umgehend und ausführlich zu berichten und den Award zukommen zu lassen.

Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit.

 

Laudator: Prof. Dr. Peter Bofinger, Lehrstuhlinhaber Volkswirtschaft Uni Würzburg und Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung

Dr. e.h. Kurt Stoll

Geschäftsführender Gesellschafter Festo Holding GmbH

Kategorie Knowledge

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Die Halbwertszeit von Erlerntem wird immer kürzer, lebenslanges Lernen ist längst Realität. Wissens- und Kompetenzmanagement in Unternehmen und Organisationen nehmen einen immer stärkeren Stellenwert ein: Es geht darum, das Wissen und das geistige Kapital in Unternehmen möglichst effizient zu vernetzen und maximal zu verzinsen – mit der richtigen Strategie und den richtigen Tools. Wer leistet hier wichtige Beiträge? Wer ist Vordenker und Vorbild?

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

der Preisträger in der Kategorie „Knowledge“ ist Dr. Kurt Stoll. Er ist Geschäftsführender Gesellschafter der Festo Holding GmbH

 

Sein weitsichtiges Engagement für Wissen ist legendär. Schon früh hat Stoll die strategische Bedeutung von Knowledge erkannt und bionisches Lernen spektakulär inszeniert. Für seine unermüdliche Auseinandersetzung mit Zukunftsthemen wurde Stoll u.a. als Vorreiter für europäische Bildung und „mutiger Pionier“ mit dem Leonardo-Preis ausgezeichnet.

Mit „Festo Didactic“ hat er Corporate Educational Responsibilty (CER) als aktives Engagement seines Unternehmens in der Aus- und Weiterbildung in der Unternehmenskultur Festo verankert und zugleich das Unternehmen als weltweit führenden Bildungsanbieter in der industriellen Aus- und Weiterbildung positioniert.

Herr Dr. Stoll, ich bitte Sie zur Awardverleihung auf die Bühne.

 

Laudator: Frank Jablonski, Chefredakteur MM Maschinenmarkt

Ralph Dommermuth

Gründer und Vorstandsvorsitzender United Internet AG.
Stellvertreterin: Verena Amann

Kategorie Communication

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In Zeiten der Informationsüberflutung und der ständig ansteigenden Anzahl an Informationskanälen wächst die Bedeutung von qualitativ hochwertiger und professioneller B2BKommunikation. Die Vielzahl digitaler Kanäle und Medien verändert in gleichem Maße das B2B-Marketing. Wie verändert sich die klassische Markenkommunikation durch neue, digitale Kanäle? Welche Chancen ergeben sich aus der Vernetzung der einzelnen Kanäle? Wer stellt sich diesen Herausforderungen mit neuen Ansätzen und Lösungen?

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

der Preisträger in der Kategorie „Communication“ ist Ralph Dommermuth. Er ist Gründer und Vorstandsvorsitzender, United Internet AG

 

Seit Gründung seiner 1&1 EDV Marketing GmbH im Jahre 1988 setzte der Internetstar immer wieder die richtigen Entwicklungsimpulse: Internet-Service-Provider, Börsengang, GMX, Schlund+Partner, Web.de, Sedo u.v.a. 2000 gründete er United Internet, das heute ein führendes europäisches Internetunternehmen ist. Mit 8.200 Mitarbeitern, 3,7 Mrd. Euro Umsatz und 16 Mio. zahlenden Kunden hat Dommermuth DEN deutschen Gegenpol zu US-amerikanischen Internet-Plattformen geschaffen.

 

In Stellvertretung von Herrn Dommermuth, der leider heute verhindert ist, bitte ich Frau Verena Amann, Head of Global HR Applications, zur Awardverleihung auf die Bühne.

 

Laudator: Harald A. Summa, eco Verband der Internetwirtschaft e.V.

Der Deutsche Mittelstand

vertreten durch Michael Ziesemer (ZVEI) und Dr. Ralph Wiechers (VDMA)

Kategorie Globalization

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Die internationalen Verflechtungen umfassen nicht nur Wirtschaft und Industrie. Mit dem Siegeszug der digitalen Vernetzung und Kommunikation können sich Menschen in einem erdumspannenden sozialen Netzwerk rund um die Uhr austauschen. Hinzu kommt eine zunehmende globale Mobilität im privaten wie auch im beruflichen Umfeld. Ist die Vision einer Weltgesellschaft in bestimmten Bereichen bereits Wirklichkeit? Und wer liefert ungewöhnliche Lösungen und Impulse für dieses Szenario?

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

der Preisträger in der Kategorie „Globalization“ ist kein geringerer als – der gesamte deutsche Mittelstand.

Mit all seinen mutigen, disziplinierten Unternehmern, Geschäftsführern, Inhaber, CEOs und Machern.

Die rund 36.000 Unternehmen des deutschen verarbeitenden Gewerbes mit insgesamt ca. 5.500.000 Beschäftigten sind Exportweltmeister. Rund 1.700 Mrd. Euro Umsatz erzielte dieser Industriezweig im Jahr 2015. Niederlassungen sowie Auslandsgesellschaften deutscher Unternehmen gibt es auf allen Kontinenten – ein Motor der Exportwirtschaft! Damit ist der „Deutsche Mittelstand“ als weltweites Gütesiegel ein wahrer Globalisierungschampion! Unternehmertum mit Mut und Erfindergeist schafft in den vielen Nischen Innovationen und in vielen Branchen unzählige Weltmarktführer, die den Standort Deutschland durch seine Exportfähigkeit sichern. Das ist weltweit einzigartig.

Ich bitte Herrn Michael Ziesemer (ZVEI) und Herrn Dr. Ralph Wiechers (VDMA), in Stellvertretung für den deutschen Mittelstand zur Awardverleihung auf die Bühne.

 

Laudator: Dr. Jochen Köckler, Deutsche Messe

Dr. Manfred Wittenstein

Vorstandsvorsitzender der Wittenstein AG

Kategorie Innovation

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In Deutschland sind Innovationen Performancetreiber und nachhaltiger Wirtschaftsmotor. Nicht nur in Unternehmen spielen Innovationen eine tragende Rolle: Täglich entscheiden sich neue Gründer, den Traum von der eigenen Unternehmung zu wagen. Doch wie können Chancen und Risiken von Innovationen bewertet werden? Und wie können Innovationen sicher und nachhaltig finanziert werden? Wer tut sich in diesem Umfeld besonders hervor? Und wer kann Innovationszyklen beschleunigen?

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

der Preisträger in der Kategorie „Innovation“ ist Dr. Manfred Wittenstein.

Er ist Vorstandsvorsitzender der Wittenstein AG

Hier folgt die Begründung der Jury: Als Manfred Wittenstein noch reichlich jung in das Familienunternehmen einsteigen muss, erkennt er, dass die Fabrik seines Vaters mit Nähmaschinen für die Herstellung von Damenhandschuhen keine Zukunft hat. Deshalb beginnt er sich für den Roboter-Markt zu interessieren und steigt auf den Bau von Planeten­getrieben um. Heute ist sein Unternehmen Weltmarktführer mit Getrieben, die Roboter, Werkzeugmaschinen und Aufzüge antreiben. Die größte Tochterfirma Wittenstein alpha wurde 2015 von der Fraunhofer-Gesellschaft zum „innovativsten Unternehmen Deutschlands“ gewählt. Manfred Wittenstein treibt eine leidenschaftliche, ja fast schon legendär zu nennende Innovationskraft an um in neue Anwendungs­welten vorzustoßen. Dass er es ernst meint, sieht man daran, dass er eine Innovationsfabrik für sein Unternehmen gebaut hat. Er hat 2015 – übrigens zeitgleich mit Herrn Sturm – den Deutschen Maschinenbau-Preis verliehen bekommen. Der frühere VDMA-Präsident gilt als Inbegriff eines Innovationstreibers und erhielt auch schon den Preis „für gelebte Innovationskultur“. Was Industrie 4.0 bedeutet, hat er als einer der ersten in seiner Innovationsfabrik in Igersheim und der Schaufensterfabrik ‚Urbane Produktion der Zukunft‘ in Fellbach sichtbar gemacht. Hier wie dort wird die Smart Factory der Zukunft bereits heute real. Herr Dr. Wittenstein ist durch eine eigene Veranstaltung als AR-Vorsitzender verhindert und bedauert es sehr, heute nicht dabei sein zu können. Hören wir seine Videogrußbotschaft zur Awardverleihung. Ich sage: Film ab!

 

Laudator: Samuli Siren, Managing Partner Redstone Digital

Dr. Friedhelm Loh

Inhaber und Vorsitzender der Friedhelm Loh Group

Kategorie Energy

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Guten Abend meine sehr verehrten Damen und Herren!

Es ist mir eine große Freude, heute Abend den Award-Gewinner in der Kategorie Energy verkünden zu dürfen.

 

Die Bundesregierung hat das Zeitalter der regenerativen Energien in Deutschland eingeläutet. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung soll bis 2050 gut 80 Prozent betragen – das ist ein großes, ein ambitioniertes Ziel.

Welche Auswirkungen hat die Energiewende, auch mit Blick auf die europäischen Strommärkte?

Wer stellt sich den Herausforderungen, die daraus resultieren – etwa der Weiterentwicklung der Energie-Effizienz oder dem Ausbau der Stromnetze? Wer wirbt für den zukunftssicheren Innovationsstandort Deutschland?

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

unser Preisträger in der Kategorie „Energy“ ist jemand, der sich seit Jahren diesen Themen mit großem Engagement widmet:

Dr. Friedhelm Loh, Inhaber und Vorsitzender der Friedhelm Loh Group.

Das Vorzeigeunternehmen legt unter seiner Führung großen Wert auf klimafreundliche Innovationen und energiesparende Technologien. Sein Unternehmen lebt selbst vor, was es in diesem Zukunftsmarkt bewegen will. Seit 2006 ist ein neugegründeter Unternehmensbereich speziell für erneuerbare Energien tätig.

Auch in seinem ehrenamtlichen Engagement packt Friedhelm Loh diese Themen an: Seit September 2006 ist er Vizepräsident des BDI und seit Juni 2014 Ehrenpräsident des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie, dem ZVEI.

 

Leider kann Herr Loh heute aufgrund eines anderen Termins nicht anwesend sein. Auch hier werden wir den Award mit den besten Wünschen zustellen. Trotzdem sehen wir uns noch gemeinsam einige Bilder an, um ihn zu ehren.

 

Laudatorin: Ute Drescher, Chefredakteurin konstruktionspraxis

Dr.-Ing. Gunther Kegel

Vorsitzender der Geschäftsführung Pepperl+Fuchs GmbH

Kategorie Industrie 4.0

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Seit 2011 mit der erstmaligen Erwähnung von Industrie 4.0 gibt uns die Hannover Messe jährlich einen Vorgeschmack auf die Smart Factory der Zukunft: Von autonomen Robotern, die den Menschen bei der Arbeit unterstützen, über Machine-to-Machine-Kommunikation bis hin zu intelligenten Motoren, die ihren Zustand selbst überwachen und Vorschläge über ihren Wartungszyklus geben. In diesen fünf Jahren ist in den Ausrüster- aber auch Anwenderindustrien immens viel erreicht worden, gleichwohl wissen wir, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben.

Es gibt Studien, die vorhersagen, dass Industrie 4.0 in einigen Branchen in Deutschland die Bruttowertschöpfung bis zum Jahr 2025 um bis zu 30 % steigen lässt – beispielsweise in der Chemie oder im Maschinenbau. Gewaltige Zahlen, um die es hier geht, wenn man denn auch zu neuen Geschäftsmodellen kommt, die im Kontext von Cloud-Business, Smart- oder Big-Data Analytics zu entwickeln sind.

Aber wer ist hier Vordenker und Vorreiter? Wer überzeugt mit nutzwertigen Industrie-4.0-Konzepten und Anwendungen?

Unser Preisträger in der Kategorie – sozusagen unser Mr. Industrie 4.0 – könnte Ihnen das alles sicher viel besser, genauer und eloquenter erzählen und erklären, als ich das kann. Er ist im Hauptjob Geschäftsführer eines bedeutenden deutschen Automatisierungsunternehmens und gleichzeitig überaus engagiert als Vorsitzender des ZVEI Fachverbands Automation.

Er kommt heute geradewegs von einem Kongress aus Darmstadt zu uns, bei dem es – wie könnte es anders sein – erneut um Industrie 4.0 ging. Vielleicht kommt er sich ja schon selbst als Wanderprediger für das Megathema der deutschen Industrie vor.

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

der Preisträger in der Kategorie „Industrie 4.0“ ist Herr Dr.-Ing. Gunther Kegel, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Pepperl+Fuchs und Vorsitzender des ZVEI Fachverbands Automation.

Damit sitzt er mitten in den Themen, die uns alle bewegen. Was kommt auf uns zu? Wie müssen wir reagieren? Wo investieren wir unsere Energie und unsere Talente, um die richtigen Entwicklungen zu erkennen und voranzubringen.

Sein Branchencredo formulierte Kegel zu Beginn seiner ZVEI-Amtszeit wie folgt: „Im Zentrum meiner Verbandsarbeit steht das Thema Industrie 4.0“, und das lebt er auch. Er fordert: „Industrie 4.0 muss konkreter werden. Den Unternehmen muss der Zugang ins Internet der Dinge ermöglicht werden.“ In der engen Zusammenarbeit mit den Anwenderindustrien sieht er die Chance, Industrie 4.0 in Deutschland und Europa nachhaltig zu stärken und auszubauen. Dafür engagiert er sich im ZVEI-Fachverband, um seine ganze Branche gut vorzubereiten, um mit Fallbeispielen für Industrie 4.0-Lösungen schnell und zielgerichtet voranzukommen.

Er ist visionär genug, um Dinge zu bewegen. Und Pragmatiker genug, um dafür zu sorgen, dass wirklich etwas vorangeht. Und welche Entwicklung Industrie 4.0 gerade erlebt, dass können wir alle nicht nur in unseren eigenen Fachmedien, sondern auch allen Massenmedien lesen.

Für die Jury und auch für mich persönlich ist unser Preisträger quasi zum Katalysator für Industrie 4.0 geworden.

Herr Dr. Kegel, ich bitte Sie zur Awardverleihung auf die Bühne!

 

Laudator: Gerd Kielburger, Publisher Vogel Industriemedien

Die Idee

  • Mit dem Leadership Award zeigt das 125-jährige Traditionsunternehmen Vogel Business Media eine übergreifende Standortbestimmung der deutschen Wirtschaft zur aktuellen „Zeitenwende“
  • Der Award zeichnet unanfechtbar herausragende Persönlichkeiten aus, die die Weichen für eine vernetzte Zukunft gestellt haben
  • Die Nominierungen erfolgten durch die Fachredaktionen von Vogel Business Media
  • Die Auszeichnung der Sieger fand auf der großen Jubiläumsgala am 29.09.2016 statt

Der Hintergrund

Als Carl Gustav Vogel 1891 den damaligen Vogel Verlag gründete, herrschte Gründerzeit. Aus seinem „Startup“ wurde schnell Europas großes Fachmedienhaus für Industrie, Automotive, Informationstechnologie und Recht/Wirtschaft/Steuern. Seit den Anfangstagen begleitet das Medienhaus die Menschen in den Märkten, versorgt sie mit dem richtigen Fachwissen für professionelle Entscheidungen und vernetzt sie immer wieder neu. 2016 feiert Vogel Business Media mit seinen Partnern in den Märkten das 125-jähriges Unternehmensjubiläum.

2016, inmitten einer neuen Gründerzeit, ist der Moment für eine Positionsbestimmung des Wirtschaftsstandorts Deutschland gekommen. Wo stehen die Unternehmen in Zeiten von Industrie 4.0, umfassender Digitalisierung in unserer Wirtschaft und daraus resultierenden zahllosen neuen Techniken? Vielen neue Themen, von Connected Cars und Digitalem Engineering sowie Elektromobilität bis hin zu 3D-Druck, Smart Data und eLearning kommen mit großer Geschwindigkeit auf. Die vierte industrielle Revolution, getrieben durch die Digitalisierung, bringt bestehende Geschäftsmodelle in Gefahr und bietet unzählige Chancen für neue. Doch wie disruptiv und gefährlich sind Startups und neue Techniken? Und was sind hilfreiche Tools für Unternehmen? Welche Auswirkungen hat das auf die Internationalisierung? Welche Businesschancen tun sich auf und welche Kooperationen sind möglich oder gar nötig?

Unsere Jury

Werfen Sie einen Blick auf die Seiten unserer Sonderpublikation, auf denen die Gala und die Preisverleihung dargestellt sind. (Auch die vollständige Jubiläumspublikation steht Ihnen als E-Paper (engl.) zur Verfügung sowie zum Download als pdf.)

Die Nominierten sollten in der jeweiligen Kategorie Wachstumspotenzial aufweisen und sich durch eine hohe Einsatzvielfalt auszeichnen. Die hochkarätig besetzte Jury bewertete die Nominierten und kürte pro Kategorie den Gewinner. Vogel Business Media hat keinen Einfluss auf die Entscheidungen der Jury.

Am Donnerstag, den 29. September 2016, fand im Vogel Convention Center in Würzburg ein Galaabend mit Award-Verleihung und anschließender Jubiläumsparty statt. Teilgenommen haben ca. 300 hochrangige Vertreter aus den Unternehmen der Vogel-Branchen.